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Politischer Frühschoppen mit MdL Dietrich von Gumpenberg in Plattling am 20.07.2013

Plattling. (hk) Am Sonntagvormittag hatt...

e die hiesige FDP zum Politischen Frühschoppen in das Gasthaus „Bayerischer Hof“ eingeladen. Dort sprach MdL Freiherr Dietrich von Gumppenberg.

Von Gumppenberg, der erneut für die FDP in den Landtag einziehen will, sagte in der Pressevorstellung seine politischen Ziele. Er betonte, dass er aufgrund seines Berufes und auch als Mittelständler vieles aus dem Blickwinkel des Praktikers sehe, woraus auch sein großes Engagement für die Stärkung und Festigung des ländlichen Raumes resultiere. Als Unternehmer kenne er das Potenzial des Mittelstandes. „Auch wenn die Wirtschaft nicht alles ist, ist ohne Wirtschaft und Mittelstand alles nichts“, sagte er.

Von Gumppenberg legte dar, dass er den Leuten mit dieser Pressekonferenz die Möglichkeit geben will, das zu erfahren, was bei der FDP für Niederbayern Programm sei und stellte klar, dass auch in Wahlkampfzeiten über andere Parteien nicht geschimpft werde. „Meine Arbeit sehe ich als eine Liebeserklärung an Niederbayern an. Für mich geht es nicht um die große Weltpolitik, sondern um unseren kleinen politischen Mikrokosmos. Mir ist die eine oder andere Umgehungsstraße oder, dass das Schulsystem passt, wichtiger, als die Dinge, die wir sowieso nicht ändern können“, führte von Gumppenberg aus.

Wichtig sei ihm auch, dass die großen Gelder aus München nicht nur an die großen Städte und Ballungsgebiete gehen, sondern auch ins flache Land. An Niederbayern könne man ja sehen, dass es die führende Region in der ganzen Bundesrepublik sei. Das gelte auch für die Bildungspolitik.

Von dem Streit, ob es zu viele Akademiker und zu wenige Handwerker gibt, hält von Gumppenberg gar nichts und führte aus: „Es darf keinen diesbezüglichen Kulturstreit geben. Es soll genug von jedem geben, wobei ich ausdrücklich sage, dass derjenige kein besserer Mensch ist, nur weil er Akademiker oder Meister ist. Die Frage ist, wie qualifiziert ist er?“

Der FDP-Politiker nahm in seinen weiteren Ausführungen Stellung zu den bekannten Problemen der Energiewende, der Strompreise, der Energie- und Rohstoffversorgung, der Regionalförderung und der Verkehrsanbindungen an die ländlichen Räume. Auch die bereits laufende Aufrüstung des ländlichen Raumes mit dem schnellen Internet sprach der Landtagsabgeordnete an. Von Gumppenberg drückte seinen Stolz darüber aus, dass die Staatsregierung dafür 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt habe und sagte: „Das gibt vielen in der Fläche auch die Möglichkeit in IT-Berufen arbeiten zu können.“

Abschließend meinte er, dass Politik glaubwürdig sein und bleiben müsse und dass keine großen Versprechungen gemacht werden dürften. Über sich selbst sagte von Gumppenberg: „Hier in Niederbayern ist meine Heimat. So empfinde ich auch meine Politik und will dabei eine Sprache wählen, die die Menschen noch verstehen.“

Auf Nachfrage des Plattlinger Anzeigers, was er für die hiesige, vom Hochwasser gebeutelte Region vorhabe zu tun, sagte von Gumppenberg: „Ich setze mich besonders bei den Versicherungen dafür ein, dass die Menschen auch in den Zonen IV, den nicht versicherbaren Gebieten, eine Grundversicherung abschließen können. Unser Ziel ist es dabei, nach Schweizer Vorbild einen Solidar-Fonds zu schaffen, an

dem sich Bund, Länder und Versicherungen beteiligen.“

Der Kreisvorsitzende Heinz Pollak wies in seiner Rede zum Veranstaltungsende nochmals darauf hin, dass die von der FDP initiierte Fluthilfe Briefmarke nach wie vor bei ebay zur Versteigerung steht.





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