Guido Westerwelle beim Politischen Aschermittwoch in Straubing
27. September 2009 |
Die FDP hat ihr bisheriges Rekordergebnis aus dem Jahr 1961 übertroffen und ist so stark wie nie zuvor. Auch in Bayern erreichten die Liberalen eine neue Bestmarke und schnitten sogar erstmals bei einer Bundestagswahl besser ab als im Bundesschnitt.
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger erklärt:
"Dieser Erfolg war möglich, weil die FDP erkannt hat, dass wirtschaftliche und gesellschaftliche Freiheit zusammen gehören und mit der gleichen Leidenschaft vertreten werden müssen. Wir sind thematisch breit aufgestellt und deshalb erfolgreich.
Unser Engagement für einen Kurswechsel in der Innen- und Rechtspolitik hat sich gelohnt. Dafür stehen wir, dafür stehe ich auch ganz persönlich. Wolfgang Schäubles Horrorliste hat kurz vor der Wahl drastisch vor Augen geführt, dass eine starke FDP in einer schwarz-gelben Koalition notwendig ist.
Die Union hat in den vergangenen Jahren Profil vermissen lassen und ist heute wieder unter ihren Möglichkeiten geblieben. Dass Schwarz-Gelb möglich ist, ist das Verdienst der FDP.
Entscheidend ist für mich als Landesvorsitzende unser gutes Ergebnis in Bayern. Die bayerische FDP konnte nach den Erfolgen bei der Landtagswahl und der Europawahl erneut zulegen. Wir setzen unseren Aufwärtstrend in Bayern fort. Die langjährige Aufbauarbeit, die gute Arbeit in der Staatsregierung und das klassische liberale Profil zahlen sich aus. Bayern ist zu einer FDP-Hochburg geworden. Wir können nun in der Staatsregierung noch mehr politisches Gewicht einbringen.
Die Strategie der bayerischen FDP, auf Sachpolitik zu setzen, war richtig. Der Versuch der CSU, unsere Wähler zu verunsichern, ist zu Recht gescheitert.
Das schlechte Ergebnis der CSU zeigt zweierlei: Erstens sind die Zeiten absoluter Mehrheiten in Bayern vorbei. Zweitens honorieren es die Wähler nicht, wenn man den Koalitionspartner unter der Gürtellinie angreift."
Folgende FDP-Kandidaten aus Bayern sind in den Bundestag gewählt: